ASO-Audit: Checkliste für Apple App Store und Google Play
ASO-Audit: Die wichtigsten Punkte für App Store und Google Play
Die kurze Antwort: App Store Optimization (ASO) entscheidet, ob Ihre App in der Store-Suche überhaupt gefunden wird. Die wichtigsten Stellschrauben sind App-Name und Untertitel, Keywords, Screenshots, Beschreibung und Bewertungen: bei Apple App Store und Google Play mit leicht unterschiedlicher Gewichtung.
Wenn eine App fertig entwickelt ist, endet die Arbeit nicht beim Launch: ohne ASO bleibt selbst eine gute App in den Stores unsichtbar.
Die Checkliste für beide Stores
App-Name und Untertitel. Enthält der Name das wichtigste Suchbegriff-Signal, ohne künstlich überladen zu wirken? Beide Stores gewichten den Titel stark für die Auffindbarkeit.
Keyword-Feld (Apple) / Beschreibungstext (Google Play). Apple hat ein separates Keyword-Feld; Google Play wertet stattdessen den Beschreibungstext selbst aus. Die Strategie unterscheidet sich entsprechend zwischen den Plattformen.
Icon. Muss auch in kleiner Darstellung sofort erkennbar und von Wettbewerbern unterscheidbar sein.
Screenshots und Vorschau-Video. Die ersten zwei bis drei Screenshots entscheiden maßgeblich über die Installationsrate: sie sollten den Kernnutzen sofort zeigen, nicht nur Oberflächen abbilden.
Beschreibungstext. Klar strukturiert, mit dem wichtigsten Nutzenversprechen in den ersten Zeilen, da längere Beschreibungen oft eingeklappt dargestellt werden.
Bewertungen und Rezensionen. Sowohl die Bewertungszahl als auch die Rezensionsqualität beeinflussen Ranking und Konversionsrate in beiden Stores.
Lokalisierung. Für den deutschsprachigen Markt sollten alle Store-Inhalte auf Deutsch optimiert sein, nicht nur automatisch übersetzt.
Update-Frequenz. Regelmäßige, sinnvolle Updates signalisieren beiden Stores eine aktiv gepflegte App.
Unterschiede zwischen Apple App Store und Google Play
Apple gewichtet Name, Untertitel und das separate Keyword-Feld stark. Google Play wertet dagegen den vollständigen Beschreibungstext sowie Nutzerverhalten (Installationsrate, Verweildauer, Deinstallationsrate) stärker mit ein. Eine gute ASO-Strategie berücksichtigt diese Unterschiede, statt beide Stores identisch zu behandeln.
Wann sich ASO besonders lohnt
Für Apps mit organischem Wachstumspotenzial über die Store-Suche: bei rein intern genutzten Business-Apps (z. B. einem Mitarbeiter-Tool) spielt ASO dagegen kaum eine Rolle, da die Zielgruppe die App ohnehin über einen direkten Link installiert.
Fazit
ASO ist für öffentlich auffindbare Apps kein optionaler Zusatzschritt, sondern integraler Teil des App-Projekts: eine technisch gute App, die niemand im Store findet, verfehlt ihr Ziel.
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